Stimmen von Studierenden

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Die Momente, die mich am meisten transformiert und tiefste Wertschätzung für das Studium in Innsbruck empfinden haben lassen,waren für mich solche, in denen ich herausgefordert wurde, meine Meinungen, Gefühle und mein sogenanntes Wissen zu überdenken und neu zu bewerten. Auch wenn diese Herausforderungen in der Struktur des Programms verankert sindmeaghan, werden sie vor allem durch die Vielfalt der Studierenden verstärkt, unglaublich bereichert, herausgefordert und belohnt. Die Geschichten meiner Kommilitonen zu hören, die für mich Freunde aus der ganzen Welt geworden sind, erweitert meine eigene Welt. Diese Erfahrung ist unbezahlbar und veränderte mich selbst nachhaltig. Das Wissen, dass meine eigene ganz persönliche Geschichte zu dieser Art von Vielfältigkeit und Solidarität beträgt, ist für mich die Motivation meine Masterthesis in diesem Bereich zu schreiben. Ich strebe auch in meiner zukünftigen Arbeit danach, Kinder in der Bildungsarbeit dabei zu begleiten ihre eigene Stärke und die Schönheit der Vielfalt zu entdecken.

(Meaghan, Lehrerin, Kanada)

Vielfalt bedeutet für mich Leben. Vielfalt lebt und wirkt in mir selbst und ich glaube daran, dass sie in meinen Mitmenschen genauso existiert. Das Masterprogramm forderte mich heraus die Anteile von mir kennen- und akzeptieren zu lernen, die ich zuvor ignoriert oder gefürchtet habe. Diese Erfahrung vermittelte mir, dass ich durch meine Akzeptanz auch ähnliche Anteile anderer, und die Unterschiedlichkeit meiner Mitmenschen leichter annehmen kann.tuva2.png Ich glaube daran, dass Haltungen von Akzeptanz und Toleranz in unserer Welt, die durch ihre Politik und Handlungsweisen von der Angst vor dem Unbekannten oder Andersartigen  gelenkt zu sein scheint, essentiell sind. Diese Erkenntnis erinnert mich daran, dass meine Sichtweise darauf, wie die Dinge getan werden “sollten”, nicht die einzig richtige ist. Meine Mitstudierenden, die mit anderen Kulturen aufgewachsen sind, sehen die Welt mit anderen Augen. Zu Begreifen wie ich durch meine Kultur im Kontrast zu allen anderen Kulturen geprägt wurde, ließ mich ein tieferes Verständnis für verschiedene Verhaltensmustern entwickeln. Für mich bedeutet Vielfalt Leben. Ein Leben von Verständnis und Liebe.“

(Tuva, Leiterin Changemaker (Norwegische Nicht-Regierungsorganisation), Norwegen)

Das Wichtigste, was ich während meines Studiums gelernt habe, stand nie in Büchern geschrieben, sondern waren die Erfahrungen, die ich mit meinen Mitstudierenden teilen konnte.maria Teil einer internationalen Gruppe zu sein, die eine Vielfalt an Hintergründen und Kulturen mit sich bringt, gab mir das Gefühl Teil eines Größeren zu sein und die Verbundenheit zu vielen Teilen dieser Erde zu erfahren.Dank all dieser Begegnungen habe ich mehr über Orte gelernt an denen ich nie gewesen bin, und über Lebenssituationen erfahren, die ich zuvor nicht verstanden hätte. Durch all diese Begegnungen habe ich mich selbst besser kennengelernt.Für mich bedeutet Solidarität nicht anderen dabei zu helfen etwas zu tun, es bedeutet allen die Möglichkeit zu geben, in unseren Beziehungen Lehrer und Student gleichermaßen zu sein.“

(Maria, Europastudien (B.A.), Anwärterin für den M.A., momentan im Prozess des Thesis Schreibens, Spanien)

Ich kann von ganzem Herzen sagen, dass dieser Studiengang mein Leben verändert hat. Neben dem akademische Wissen über Friedensforschung und Konflikttransformation war der Austausch und das Zusammenleben mit meinen Kommilitonen das prägendste Erlebnis.johannes Menschen aus der ganzen Welt, aus verschieden Altersgruppe und mit unterschiedlichen professionellen Hintergründen kommen zusammen mit dem gemeinschaftlichen Bedürfnis mehr Frieden in diese Welt zu bringen. So konnte ich als deutscher mit einem Ingenieurs-Hintergrund zusammen mit einem vierzigjährigen Pastor aus Ghana und einer zwanzigjährigen Politikwissenschaftlerin aus Azerbaijan zusammenleben, über gesellschaftliche Probleme diskutieren und selbst Momente von Frieden und Konflikt erfahren. Gerade der Austausch mit diesen unterschiedlichen Perspektiven ist in meiner Meinung essentiell für ein nachhaltiges Verständnis von Frieden. Zu wissen, dass es Menschen in jedem Land dieser Erde gibt, die Frieden über Gewalt und Liebe über Hass wählen und ihr Leben für ihre Überzeugung einsetzen, lässt mich an eine positive Zukunft glauben.“

(Johannes, Kreative Technologien (B.A.), Anwärter für den M.A., momentan im Prozess des Thesis Schreibens, Deutschland)

Seitdem ich dieses Studium gemacht habe, sehe ich viele Dinge anders. Ich betrachte meine Umgebung und meine Mitmenschen, vor aber mich selbst mit anderen Augen.paul Ich wurde mit vielen verschiedenen Frieden und Wahrheiten konfrontiert und gestärkt. Das bunte Programm aus Wissenschaft und Praxis hat mich als Friedensarbeiter enorm bereichert. Am meisten profitiert habe ich aber zweifelsohne von den unzähligen Erfahrungen von und mit meinen KollegInnen aus der ganzen Welt. Peace Studies Innsbruck haben mir einen tiefen Einblick in gelebte Diversität mit all ihren Potenzialen und Herausforderungen gegeben. Dafür bin ich dankbar.“

(Paul, Nachhaltigkeits-und Konfliktforscher, Österreich)

Inmitten einer kulturell vielfältigen Gruppe studiert zu haben führte dazu, dass ich mich selbst und meine kulturellen Wurzeln, die mich zu dem machen was ich bin, besser verstehe. Was ich als normal angesehen habe, wurde auf einmal durch meine Studienkollegen und ihre vielen verschiedenen Hintergründe und Ansichten auf die Probe gestellt.manuel Durch die Verbindung zu Menschen mit unterschiedlichen Wurzeln wurden mir meine eigenen teilweise sehr gegensätzlichen Ansichten bewusst, und ich hatte die Chance verschiedene Perspektiven einzunehmen und kennenzulernen. Und ja, unsere Kulturen und die Nationalstaaten aus denen wir kommen formen uns als Menschen und in diesem Programm hatte ich die Chance dies zu erleben. Aber viel wichtiger als dies war, dass ich neben dem existieren von verschiedenen KUlturen gelernt habe, dass hinter den kulturellen und nationalen Labels jedes Menschen, seine Einzigartigkeit steht und das ist, was uns ähnlich macht.Vielleicht sind wir uns alle ähnlich in unserer Einzigartigkeit. Jeder Mensch, der niemals eine Insel ist, da wir in ständigem Kontakt miteinander sind, hat eine eigene und einzigartige Geschichte, einen einzigartigen Körper, einzigartige – Emotionen, – Energie, -Herz, – Stimme, und einen individuellen Blick auf die Welt der durch die ganz eigene Geschichte geprägt ist. Diese Erfahrungen haben mir klargemacht, dass etwas wie “die anderen” nicht wirklich existiert sondern, dass wir zusammen diese Welt `bewegen´. „

(Manuel, Politikwissenschaften,Anwärter für den M.A., momentan im Prozess des Thesis Schreibens, Portugal)

Mein Name ist Patrick und ich bin sozusagen ein nie ausgelernter Student des Friedens, da mich alles was sich in diesem Bereich bewegt, interessiert und fasziniert.Als ein Staatsbürger Ruandas war das Masterprogramm an der Universität Innsbruck die vielfältigste Lernerfahrung, die ich bisher erlebt habe. Stell dir, vor du bist Teil eines Lehr-und Lernplatzes mit Studierenden aus aller Welt; aus Österreich, Deutschland, Brasilien, Kolumbien, Afghanistan, Nigeria, Norwegen, Dänemark, Nepal, Mexiko und die Liste geht immer weiter.patrickDieses kulturelle und akademische Umfeld und die Einzigartigkeit des Programms haben mir geholfen meine Offenheit und Unvoreingenommenheit wachsen zu lassen. Die inspirierendste Erfahrung war es aber, dass meine Studienkollegen und ich die Chance bekamen, uns wieder mit dem tiefsten Menschlichen ins uns zu verbinden. Nach 3 Semestern, die sich zu einer transformativen Reise entwickelt haben und währenddessen sich auch der Peace Studies Fund gründete, wurde ich nochmals darin bestärkt mir und meinen inneren Ressourcen zu vertrauen, um junge Menschen in meinem Heimatland Schritt für Schritt zu unterstützen.“

(Patrick, Lehrer und Pädagoge, arbeitet in strategischer Entwicklung und Friedensarbeit, Anwärter für den M.A., momentan im Prozess des Thesis Schreibens, Ruanda)

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