Über uns

Der Peace Studies Fund e.V. setzt sich aus Studierenden sowie Alumni des Masterstudiengangs zusammen. Das Masterstudium der Peace Studies in Innsbruck wird von der Vielfalt der Studierenden getragen, die aus der ganzen Welt mit den unterschiedlichsten Hintergründen, Biografien und Erfahrungen in Innsbruck zusammenkommen, um mit- und voneinander zu lernen. Da wir mehrfach erleben mussten, dass einige unserer Kommiliton*innen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten (oft durch eine wirtschaftlich schwache Lage im Herkunftsland) ihr Studium nicht fortsetzen konnten, haben wir im Frühjahr 2016 die Initiative ergriffen und den Peace Studies Fund als eingetragenen Verein ins Leben gerufen.

Derzeit zählt der Verein 24 Mitglieder und wir freuen uns immer, neue Mitglieder aufzunehmen. Mit der Mitgliedschaft sind keine Gebühren verbunden und jede*r ist willkommen, dem Verein beizutreten! Mehr Informationen zur Vereinsmitgliedschaft findest du hier.

Der aktuelle Vereinsvorstand besteht aus 4 Mitgliedern:

Ravali Gudipalli

Shakir Muhammad Usman

Da ich im globalen Süden geboren und aufgewachsen bin, war die Sicherung einer besseren Zukunft immer ein weit entfernter Traum von mir. Bürokratie wie Visa, Finanzen und das Bewerbungsverfahren an einer internationalen Universität waren die größten Hürden auf dem Weg zur Erfüllung dieses Traums. Nachdem ich einige davon überwunden hatte und in Innsbruck angenommen wurde, um einen Master in Peace and Conflict Studies zu machen, wurde mir klar, dass es viele Studierende gibt, die Unterstützung brauchen, aber nicht wissen, wo sie diese Unterstützung bekommen können, und auf der anderen Seite viele Menschen, die unterstützen wollen, aber nicht genau wissen, wie. Während meines ersten Semesters lernte ich jene Gruppe von Studierenden kennen, die den Peace Studies Fund gegründet hatten, um ihre Kommiliton*innen finanziell zu unterstützen. Ich beschloss, als Mitglied dem Verein beizutreten und wurde später Vorstandsmitglied.

Mirijam Endres

Ich unterstütze und engagiere mich ehrenamtlich für den Peace Studies Fund, weil ich so die Friedenserziehung am Leben erhalten kann. Die Vielfalt der Studierenden ist ein wesentlicher Faktor, der den Masterstudiengang in Innsbruck zu einer bereichernden Erfahrung für mich gemacht hat. Das Studium mit Studierenden unterschiedlicher Herkunft war aber nicht nur bereichernd, weil es meinen Blick auf die Welt und die darin lebenden Menschen erweitert hat – es hat mich auch dazu gebracht, meine eigene Perspektive und Kultur zu reflektieren und zu hinterfragen. Dieses Lernen mit- und voneinander bildete mein Fundament und mein Verständnis als Friedensarbeiterin.

Was die finanziellen Bedürfnisse und die Finanzierungsmöglichkeiten angeht, gibt es eine große Kluft zwischen den Studierenden. Während einige ihr Studium ohne größere Schwierigkeiten finanzieren oder eine Vielzahl geeigneter Stipendien finden können, haben andere Studierende aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu dieser Ausbildung oder wissen nicht, wie sie ihr Studium weiter finanzieren sollen. Ich freue mich, mit der Arbeit des Peace Studies Fund Studierende, Friedenserziehung und Friedensarbeit zu unterstützen und zukünftigen Generationen eine Möglichkeit zu bieten, sich in der Friedens- und Konfliktarbeit zu engagieren.

Nina Hawrylow

Der Masterstudiengang Peace Studies an der Universität Innsbruck hat mir sehr viel gebracht und ich schöpfe bis heute Kraft und Energie aus dem, was ich in den zwei Jahren in Innsbruck erlebt habe. Nach meinem Abschluss wollte ich etwas zurückgeben. Der Verein Peace Studies Fund schien mir dafür die beste Möglichkeit zu sein, denn er unterstützt andere dabei, ihre eigenen Erfahrungen in den Peace Studies zu machen, so wie ich es tun konnte. Deshalb habe ich zunächst mit regelmäßigen Spenden beigetragen und mich 2020 dazu entschlossen, Mitglied des Vereins zu werden. Diese Entscheidung fiel mit dem Wunsch der Vereinsgründerinnen zusammen, ihn an eine neue Generation von Vorstandsmitgliedern zu übergeben, und so habe ich diese Rolle übernommen.

Obwohl der Verein bereits seit mehreren Jahren besteht, sind wir immer noch ein recht kleiner Verein und engagieren uns alle ehrenamtlich neben unserer bezahlten Arbeit. Ich möchte den Peace Studies Fund gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen auf eine stabile Basis stellen, damit er weiterhin Studierende der Innsbrucker Friedensforschung unterstützen kann.

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